Im Winter suchen viele Tiere Schutz vor Kälte - auch in Ihrem Haus. Mäuse, Ratten und Marder sind im Herbst und Winter besonders aktiv, wenn es draußen kalt wird.
Wenn die Temperaturen fallen, drängen Nagetiere in Gebäude. Mäuse passen durch Öffnungen ab 6mm, Ratten ab 2cm. Typische Zugänge: Kellerfenster, Rohrdurchführungen, Ritzen unter Türen, defekte Lüftungsgitter.
Prävention: Kontrollieren Sie im Herbst alle Kellerfenster und Türspalten. Dichten Sie Öffnungen mit Stahlwolle und Zement ab. Mäuse können kein Metall durchnagen.
Marder suchen warme Dachböden als Winterquartier. Sie gelangen über Fallrohre, Kletterpflanzen und überhängende Äste aufs Dach. Einmal drin, hinterlassen sie Kot, Uringeruch und beschädigen die Dämmung.
Prävention: Fallrohre mit Marderschutz-Manschetten sichern. Äste, die aufs Dach reichen, zurückschneiden. Lüftungsöffnungen mit Drahtgitter sichern.
Die Deutsche Schabe lebt das ganze Jahr in beheizten Räumen. Aber im Winter steigt die Befallsrate, weil die Tiere nicht nach draußen ausweichen können und sich in warmen Küchen und Bädern konzentrieren.
Im Winter wird weniger gelüftet, die Luftfeuchtigkeit in Bädern steigt. Das freut Silberfische. Regelmäßiges Stoßlüften auch im Winter hält die Feuchtigkeit niedrig.
Investieren Sie im Herbst eine Stunde in die Kontrolle Ihres Hauses. Alle Zugänge abdichten, Kellerfenster prüfen, Dachboden kontrollieren. Das spart im Winter viel Ärger.
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